Unterwasserlärm durch Ölsuche in südosteuropäischen Gewässern

Expertenworkshop diskutiert Schutzmaßnahmen

Etwa 70 Expertinnen und Experten aus 17 Ländern diskutieren am 22. u. 23. November 2017 über Unterwasserlärm bei der Suche nach Ölressourcen im Meeresboden, seine Auswirkungen auf die marine Biodiversität sowie mögliche Schutzmaßnahmen.

Die Teilnehmer repräsentieren u.a. multilaterale Umweltabkommen, nationale Umwelt- und Energiebehörden, Fischerei- und Tourismusinteressen, die Zivilgesellschaft, aber auch Unternehmen, die nach Öl suchen.

Veranstalter des Workshops in Split, Kroatien, sind die internationalen Naturschutzorganisationen OceanCare und NRDC. Fachlich und finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

„Wir hoffen, dass die zahlreichen Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Fachgebieten sich auf konkrete Empfehlungen verständigen, wie wir gemeinsam die marine Artenvielfalt in der Region vor Unterwasserlärm und Ölsuche besser schützen können“, sagt Nicolas Entrup, Konsulent von OceanCare und NRDC.

Weitere Informationen: https://www.oceancare.org/en/noise-workshop/